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Das "neue" alte Weinland Bulgarien
Archeologische Funde beweisen, dass bereits vor 3000 Jahren auf dem Territorium Bulgariens Wein angebaut wurde. Die Thraker, die frühesten Siedler auf dem Balkan brachten Rebstöcke von Nah- und Mittelost bis nach Südbulgarien.

In der "Odyssee" beschreibt Homer die köstlichen Weine aus dem Territorium des heutigen Bulgariens. Er erzählt von dem thrakischen Führer Maron, der Odysseus mit 12 Amphoren göttlichen Weins beschenkte. Die Thraker galten als hervorragende Weinbauer und Winzer. Der Wein war für sie das göttliche Elexier, das Kraft, Tapferkeit und Inspiration schenkt. Der thrakische Gott der Fruchtbarkeit und des Weins Dionysos war einer der beliebtesten Götter in der hellenischen und römischen Mythologie. Zur Zeit des frühen Römischen Reiches wurden die Weine der Thraker nach Griechenland, Sizilien, Ägypten und Kleinasien exportiert. Sie wurden im ganzen Römischen Reich verbreitet. Die Römer ihrerseits brachten in ihre Provinz Thrakien auf dem Balkan neue Weinbau- und Keltermethoden. Im Jahre 681 wurde Bulgarien gegründet, 865 wurde das bulgarische Volk christianisiert.

Im Mittelalter waren es die zahlreichen Kirchen und Klöster, die die lange Weinbautradition weiterpflegten. Die Fachleute nennen Bulgarien die Wiege des europäischen Weines.

Während des 500 Jahre (1396-1878) dauernden türkischen Jochs konnten die Bulgaren ihre Sprache, ihre Religion und Weinkultur erhalten. Die türkischen Eroberer haben damals vorwiegend Tafeltrauben angepflanzt, da der Koran den Moslems den Weingenuss verbietet.

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts wurde ein großer Teil der Rebstöcke von der Reblaus vernichtet. Aus diesem Grund wurden neben den bulgarischen autochtonen Rebsorten: Mavrud, Pamid, Melnik, Gamza (Rotweine), Misket, Rikat, Dimjat und Tamianka (Weißweinreben) auch die französischen Rebsorten: Merlot und Cabernet Sauvignon eingeführt, die in Bulgarien dank seiner gesegneten Klimabedingungen ihre zweite Heimat fanden.

In der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts standen die bulgarischen Spitzenweine auf den Karten der noblen Restaurants und Hotels und wurden an den Tafeln des Adels und in den Könighäusern serviert.

45 Jahre Kommunismus haben diesen sehr guten Ruf stark beschädigt. Heute, 17 Jahre nach dem Ende des Regimes, nach der Privatisierung und kompromissloser Modernisierung der Weingüter nimmt Bulgarien wieder seinen alten Platz unter den first class Weinländern in der Welt ein. Das gelingt ihm nur durch Weine, die auf höchstem Niveau geschaffen sind und die das Potenzial der Weltklasse besitzen.
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